Ist Glaube heute überflüssig geworden? – Spurensuche in Religion, Esoterik und Metaphysik

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Hallo, ich grüße euch! In diesem Video
beschäftige ich mich damit, was Glaube ist, wozu er gut ist und ob er vielleicht
sogar schon überflüssig geworden ist in unserer modernen Gesellschaft.
Wir werden diese Frage aus dem Blickwinkel der Religion, im Allgemeinen,
aus der Esoterik und Metaphysik betrachten.
Viel Spaß dabei! Was ist Glaube, wozu brauchen wir das? Wenn wir an etwas
glauben, also das heißt, dass wir von etwas überzeugt sind, haben wir damit
einen Kompass, der eine Richtung gibt. Glaube hilft uns, die Dinge in unserem
Umfeld einzuordnen und uns in unserer Umwelt zu orientieren. Glaube verleiht
uns die Kraft, etwas zu tun oder durchzusetzen, weil wir von etwas
überzeugt sind. Glaube hilft uns einerseits also, uns im Alltag zurecht zu
finden, wie wir mit den Dingen umgehen. aber Glaube ist auch dazu da, uns mit
spirituellen Sphären zu verbinden. Glaube ist dabei etwas ziemlich Subjektives und
hängt davon ab, welche Art von Informationen wir über eine Sache
haben und woher diese stammt: vielleicht von den Eltern,
vielleicht aus den Medien, vielleicht aus der Gesellschaft im Allgemeinen und so
kann es sein dass Glaube, der Glaube an etwas, die Überzeugung uns zu
wunderbaren Dingen anspornen kann, sehr positive Dinge bewirken kann, aber auch
sehr negative Dinge, indem wir uns in irgendeine Sache verrennen.
Da gibt es zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit, beispielsweise der
Hexenwahn oder Auschwitz, das sind ganz negative Beispiele für solche verirrten
Glaubenssätze. Aber es gibt auch sehr positive
Beispiele für Glauben: zum Beispiel hätte Mahatma Gandhi nicht die Überzeugung
gehabt, dass er sich von der britischen Kolonialherrschaft befreien könnte und
zwar gewaltlos, wäre Indien vielleicht heute noch eine britische Kolonie oder
es wäre zu einem blutigen Krieg gekommen. Erfinder brauchen ebenfalls den Glauben
oder die Überzeugung an etwas. Sie müssen davon überzeugt sein, dass sie etwas
schaffen oder erschaffen können, was es vorher noch nicht gegeben hat. Edison, der Erfinder der Glühbirne beispielsweise hatte eine so starke
Überzeugung, dass er ein paar Tausend Fehlversuche überstanden hat und weiter
gemacht hat, bis er schließlich die Glühbirne erfunden hat. Wir glauben, weil wir etwas erreichen
wollen, weil wir einen Vorteil erreichen möchten, weil wir uns in dieser Welt
geborgen fühlen müssen. Der Glaube gibt uns eine Strategie, eine
Strategie, etwas zu erreichen oder wie wir mit der Welt umgehen oder darin klar
kommen wollen und wir wollen uns ja in der Welt geborgen fühlen und insofern
kann man den Glauben auch im religiösen Sinn erklären. Bei Glaube im religiösen
Sinne haben wir es mit einem institutionalisierten Glauben zu tun.
Am Anfang einer Religion oder einer religiösen Glaubensrichtung steht
meistens ein Religionsstifter, eine charismatische Figur wie Buddha im Buddhismus, der ja
eigentlich eher eine Philosophie ist, Jesus oder Mohammed, die eine bestimmte
Richtung vorgegeben haben, wie wir glauben können. Der Glaube im religiösen Sinne ist
ja dazu da, dass wir uns mit einer transzendenten Macht verbinden oder
transzendenten Mächten, man denke zum Beispiel an die Hindus, die ja mehrere
Götter haben. Grob gefasst also mit dem höheren Sein, sei es ein Schöpferwesen
oder das Universum, mit dem wir eins werden möchten und dafür haben wir den Glauben
an etwas. Religionen vermitteln auch moralische Werte, auch ist es wieder ein
Kompass um sich in der Welt zurechtzufinden. Menschen, die stark
im Glauben sind, tun sich vielleicht leichter, sich in der Welt
zurechtzufinden als Menschen, die das Gegenteil tun
würden: an allem zweifeln. Ein Kennzeichen des Transzendenten ist,
dass es sich wissenschaftlich nicht beweisen lässt.
Trotzdem ist der Glaube in einem religiösen Sinne in jeder Kultur auf der
Erde anzutreffen und das schon seit der Urzeit. Warum ist das so? Früher musste sich der
Mensch in einer Natur zurechtfinden, die er noch gar nicht verstanden hat und
deren Kräfte weit über seinen Einflussbereich hinausgingen
und so hat der Mensch versucht, sich Vorkommnisse in der Natur und
Naturphänomene durch göttliches Wirken zu erklären.
Zum Beispiel, wenn es geblitzt hat oder gedonnert, dass da irgendein Gott
vielleicht zornig ist über irgendetwas, was man gemacht hat. Darin steckt auch
das Bedürfnis, sich mit dieser spirituellen Wesenheit zu verbinden, um
sie in irgendeiner Form günstig zu stimmen, das heißt es steckt darin auch
das Bedürfnis, sein Leben positiv zu beeinflussen oder die Mächte, die
scheinbar das eigene Leben beeinflussen, so für sich einzunehmen,
dass es für ein persönlich besser läuft. Heute dank der Wissenschaft können
wir uns viele Naturphänomene ganz logisch erklären und brauchen keine
Gottheit dahinter mehr zu vermuten. Brauchen wir heute keinen Gott mehr, weil
wir wissen, dass das Wetter durch meteorologische Einflüsse und
Gesetzmäßigkeiten funktioniert und dass nicht das direkte Einwirken einer
erzürnten Gottheit ist, die man vielleicht günstig stimmen muss? Aber es
gibt noch einen weiteren Grund, warum die Menschen im religiösen Sinne glauben und
zwar, um Trost zu finden bei Schicksalsschlägen, um mit Problemen
fertig zu werden, auch dafür nutzen die Menschen. Seit
jeher den Glauben, um dort auch vielleicht Erklärungsmodelle zu finden,
warum ihn etwas zustößt. Auch harte Lebensbedingungen können dazu führen,
dass man sich dem Glauben zuwendet. Das beobachten wir ja heute noch, dass in
Ländern, die wirtschaftliche Probleme haben oder
wo Krieg ist, sich eine religiöse Radikalisierung breit macht.
Aber wie es hier bei uns im Westen in den hoch industrialisierten Ländern, die
wir in einem Wohlstand leben, die wir uns nicht jeden Tag Sorgen machen müssen, wo die nächste Mahlzeit herkommt oder ob einem das Haus zerstört wird und damit die Lebensgrundlage. Auch Schicksalsschläge sind aufgrund der fortgeschrittenen Medizin wesentlich seltener gewordenen in unserem Alltag. Viele Krankheiten, an
denen wir früher gestorben wären, können heute medizinisch behandelt und sogar
geheilt werden. Ist der Glaube überflüssig geworden im Westen? Könnte
man eigentlich vermuten, wenn man sich die Zahlen der Kirchenaustritte ansieht: 2018 waren es alarmierend viele, so viele wie nach dem Zweiten Weltkrieg
nicht mehr, über 200.000 Menschen sind aus der Kirche ausgetreten. Aber liegt
das daran, dass die Menschen an nichts mehr glauben oder an keinen Gott mehr
glauben? Ist der Glaube vielleicht doch überflüssig geworden, weil wir uns
wissenschaftliche viele Dinge erklären können? Stellt die Wissenschaft
wirklich einen Gegensatz zur Kirche oder zum religiösen Glauben dar, wie das
jahrhundertelang von der Kirche befürchtet wurde? Weswegen die Kirche ja
versucht hat, wissenschaftliche Forschungen zu unterbinden oder zumindest zu
beeinflussen. Aber da gibt es auch eine Reihe von
Naturwissenschaftlern, von denen bekannt ist, dass sie sehr gläubige Menschen
waren – Charles Darwin, der Erfinder der Evolutionstheorie eingeschlossen. Unser gesellschaftliches Leben in
Deutschland ist eigentlich auch vom christlichen Glauben geprägt, also selbst
wenn so viele Menschen aus der Kirche austreten: es wird Weihnachten gefeiert,
Ostern gefeiert, auch wenn es da vielleicht eher um den Geschenkesegen
geht und um die heimelige Stimmung in der winterlichen Zeit und der Osterhase
ist ja etwas Nettes für die Kinder. Aber wenn ich mich mit Menschen unterhalte,
die aus der Kirche ausgetreten sind, stelle ich fest, dass sie weniger aus dem
Grund austreten, weil sie jetzt an nichts oder an niemanden mehr glauben, sondern
eher, weil sie mit der Institution Kirche unzufrieden sind und so wie es da läuft.
Der Glaube an eine höhere Macht, an eine spirituelle Wesenheit, an einen
Schöpfergott in irgendeiner Form ist dennoch bei den meisten Menschen
vorhanden. Das Bedürfnis nach einer sinnvollen Erklärung der Welt – warum wir
da, sind wohin wir gehen, welche Aufgabe wir im Leben zu erfüllen haben, wozu
Leben überhaupt existiert – diese existenziellen Fragen, die ja auch mit
Glauben in irgendeiner Form verbunden sind, die sind nach wie vor vorhanden und werden es auch wahrscheinlich immer sein. Zudem, auch wenn wir in unserer
Gesellschaft nicht alltäglich mit Tod und Leid konfrontiert werden,
brauchen wir dennoch mal Anlaufstationen oder Möglichkeiten
des Trostes, um weiterleben zu können, wenn wir etwas Schreckliches erlebt
haben. Hinzu kommt, dass die Wissenschaft zwar
Vieles, aber doch nicht alles erklären kann und viele Dinge im Geist vorhanden
sind, die die Wissenschaft auch gar nicht fassen kann –
auch hier ist der Glaube oder der religiöse Glaube vielleicht doch
nicht so überflüssig. Wir können uns die Welt halt einfach nicht nur auf rein
sachlichen Weg erklären und da die kirchlichen Institutionen bei
uns hier im Westen scheinbar am Versagen sind, dass sie den Menschen nicht mehr da
abholen können, wo er es braucht, suchen die Menschen vielleicht anderswo nach
Antworten auf ihre Fragen und nach Trost. Es ist bekannt, dass sozusagen
Ersatzreligionen geschaffen werden, wie z. B. der Fußball. Da gibt es bereits Beiträge,
dass manche Fans den Glauben an ihren Fußballverein als eine Art
Ersatzreligion betrachten. Viele suchen auch in anderen religiösen Vereinigungen
oder sogar Sekten Antworten auf die existenziellen Fragen des Lebens und suchen dort vielleicht Sinn und Glauben. Zum Beispiel die
asiatischen Glaubensrichtungen sind ja ziemlich im Trend. Man denke an den
Buddhismus, Meditation und Yoga, aber das ist ein langer und mühsamer Weg und
diesen Weg möchte gerade in unserer Zeit in unserer Kultur, wo alles schnell
schnell gehen muss, dieser langwierige Weg ist vielen vielleicht zu langsam und
daher suchen die Menschen ihren Glauben vielleicht noch in anderen
Bereichen, zum Beispiel der Esoterik. Unter dem Begriff Esoterik werden viele
Gedankenströmungen vereint, von denen man einige früher als Aberglauben
betitelt hätte, das heißt “gegen den offiziellen Glauben verstossend” und
dieses Feld der Esoterik ist sehr breit gemischt. Es gibt aber auch ein paar
Gemeinsamkeiten und Trends zu beobachten. Zunächst Mal vom herkömmlichen
Sinne handelt es sich bei Esoterik eigentlich – so haben es zumindest die
Griechen definiert – um Wissen, das nur einem engen vertrauten Kreis, also nicht
der allgemeinen Öffentlichkeit, zugänglich waren und diese Glaubensansätze oder Denkansätze, die haben sich auch nicht unbedingt mit der allgemein
verbreiteten Weltsicht gedeckt und decken sich auch heute nicht damit. Ein
weiteres Kennzeichen meines Erachtens ist, dass man bei vielen Dingen einfach
auch dran glauben muss, damit es vielleicht funktioniert.
Was haben wir denn da gerade für Trends? Zurück zur Natur ist z. B. ein Trend, der
unserer modernen Gesellschaft geschuldet ist, die oft als zu technisch
siert und seelenlos empfunden wird. Daher sind gerade Praktiken, die diese
Rückbesinnung auf die Natur propagieren, sehr beliebt, also es gibt zum Beispiel
Earthing oder Hildegard von Bingen, Kräuterkunde, all diese Dinge.
Ebenfalls unserer Gesellschaft und unserer Zeit geschuldet ist der Trend in
der Esoterik, dass irgendwelche technischen Apparaturen erfunden werden
oder angeboten werden, deren Funktionsweise wissenschaftlich erklärt
wird, wobei dies bei näherem Hinsehen doch meist nicht allzu stichhaltig ist. Auch
hier wird ein Bedürfnis unserer Gesellschaft oder des Marktes befriedigt, dass wir bei so etwas glauben wollen, dass das eine
wissenschaftlich fundierte Grundlage hat. Auch Wunderheiler und Magier haben
Hochkonjunktur zur Zeit, denn sie helfen oder versprechen bei Beschwerden und
Krankheiten zu helfen, wo die Kranken vielleicht in der westlichen oder
herkömmlichen Medizin keine Hilfe gefunden haben.
Der Dauerbrenner Kartenlegen etc. verheißt einen Blick in die Zukunft. Auf
dem esoterischen Markt werden Jenseits kontakte angeboten und Channeling, um
kontakt zu immateriellen kräften Kontakt zu immateriellen Kräften aufzunehmen. Spirituelle Lehrer und Gurus
haben Hochkonjunktur, das spielt vielleicht auch ein bisschen in den
religiösen Bereich hinein. Also anstatt in die Kirche zu gehen, die
als langweilig empfunden wird, fährt man vielleicht jetzt nach Indien, geht in
einen Ashram und sucht dort die Erleuchtung oder den den Glauben an eine
höhere Macht. Spirituelle Lehrer kommen auch nach Europa – man denke nur an
Amma, wenn die nach Deutschland kommt, da pilgern die Leute scharenweise hin Vielleicht auch noch der Esoterik
zuzuordnen im weiteren Sinne sind Verschwörungstheorien, die man gerade im
Zeitalter des Internets richtig aufblühen sieht. Auch das hat etwas mit
Glauben zu tun, denn manche Menschen glauben, dass unsere Regierungen
tatsächlich nur Marionetten seien, die von anderen kontrolliert werden. Da gibt
es eine Fraktion, die denkt, dass eine kleine reiche Elite die Geschicke auf
der ganzen Welt bestimmen und vorgeben würde.
Oder es gibt auch die immer weiter verbreitete Theorie, dass Außerirdische
von verschiedenen Planeten um das Wohl und Wehe auf diesem Planeten kämpfen und da auch auf Politiker Einfluss nehmen würden. Und dann haben wir auch das
beliebte Glück to go, wie ich es nenne, also das Tragen von Amuletten, Talismanen und
Glücksbringern und Ähnlichen oder das Aufstellen von Gegenständen, das bei
irgendwelchen Problemen helfen soll – also Krankheiten vertreiben, Strahlung
verringern soll, mehr Attraktivität verleihen kann auch das ist ein
Dauerbrenner der Esoterik und vielfach muss man auch hier dran glauben, dass es
funktioniert. Nun ja, viele, die auf der Sinnsuche sind oder die ihrem Leben eine
positive Richtung geben wollen oder auch einen positiven oder sinnvollen Inhalt,
suchen im Supermarkt der Esoterik herum, aber oft stellt sich nicht das
gewünschte Ergebnis ein. Warum? Liegt es an mangelnden Glauben? Das ist es vielleicht gar nicht so sehr, sondern es ist vielmehr dass der Ansatz
selber falsch ist, denn indem wir beispielsweise irgendwelche Artefakte
bei uns tragen oder aufstellen und hoffen, dass dieses etwas für uns
erledigt, so stehlen wir uns eigentlich aus der Verantwortung
und wir wollen dadurch etwas schnell und mühelos erreichen, ohne viel oder
überhaupt irgendetwas dafür zu tun – außer vielleicht Geld ausgeben.
Aber so funktioniert das Universum nun mal nicht und Antworten darauf gibt
vielleicht die Metaphysik, die Lehre, die sich damit beschäftigt, was hinter den
dingen ist. Betrachtet man das Ganze nämlich aus dem
Blickwinkel der Metaphysik, insbesondere der chinesischen Metaphysik, so scheitern
derartige Unternehmungen nämlich an dem Gesetz des energetischen Ausgleichs und
man kann sagen: “Von nichts kommt nichts!” – das heißt wenn wir etwas erreichen
wollen, müssen wir ein bestimmtes Maß an Energie hinein geben, um etwas zu
erreichen, das kann manchmal mit Mühe verbunden sein. Nach der chinesischen Metaphysik
erwartet das Universum von uns, dass wir in die Verantwortung gehen, dass wir für
unser Leben Verantwortung übernehmen und uns bewusst machen, was wir wirklich
erreichen wollen und was wir bereit sind, dafür zu tun. Wenn wir dazu bereit sind,
dann ist das Universum auch bereit, Energie fließen zu lassen, sozusagen wenn
wir Energie geben, dann kann Energie zurück kommen – das wäre im Groben das
Modell der chinesischen Metaphysik. Chinesische Metaphysik geht davon aus,
dass alles im Kosmos aus Energie besteht und wir sind ebenfalls ein Energiekörper, der mit der Energie in unserem Umfeld, von anderen Menschen, auch von der Zeit, in Interaktion tritt. Und die alten Chinesen haben da einige Methoden
entwickelt, um sich diese energetischen Gesetzmäßigkeiten zunutze zu machen und
nebenbei bemerkt funktioniert das auch, ohne dass wir daran glauben, denn die
Sonne geht jeden Tag auf und unter, ob wir daran glauben oder nicht und so ist
es auch mit dem von der chinesischen Metaphysik aufgespürten energetischen
Gesetzmäßigkeiten. Der Himmel hat eine Energiefrequenz, der Mensch hat eine
Energiefrequenz und auch die Erde, das Umfeld wo wir leben und arbeiten, hat
eine Energiefrequenz und die müssen wir richtig zu nutzen wissen. Was hat hier bei all dem der Glaube zu
tun? Glaube in diesem Sinne sind ja Gedanken und Gedanken sind eine Form
von Energie, Nervenpulse im Gehirn sind im wahrsten Sinne des Wortes Energie und
diese Gedanken, wenn wir einen Glauben an etwas haben, so sind diese Gedanken
zielgerichtet, das heißt eine verstärkte Energieform, die eine Richtung hat und
mit dieser gerichteten Energie können wir etwas erreichen, was wir uns
vornehmen oder es stärkt uns. Man denke nur an den Ausspruch: “Der Glaube kann
Berge versetzen.” – Genau das ist damit gemeint. Es gibt manche Menschen, die die
Befürchtung haben, dass das Wissen um solche energetischen Zusammenhänge und
das Zunutzemachen derselben einer wie auch gearteten Gottheit oder ihrem
Glauben zuwider laufen könnte, aber denken wir das bei der Wissenschaft
auch? Früher hat man das gedacht: Galileo Galilei ist vielleicht ein Beispiel und
auch viele davor und auch noch danach, aber heute würden wir ja nicht sagen: es
darf keine Forschung mehr betrieben werden, weil das vielleicht den lieben
Gott nicht gefallen würde. Das Wissen um Naturgesetze machen wir uns ja auch zu
nutze, man denke nur an die Elektrizität oder die Gesetze der Mechanik, die wir
uns zunutze machen, um unser Leben zu gestalten
und genauso kann man das Wissen um Energie aus der chinesischen Metaphysik
beispielsweise auch für seine Lebensgestaltung benutzen.
Für mich persönlich ist die Beschäftigung mit metaphysischen Themen,
warum die Dinge so sind, wie sie sind, kein Gegensatz zu einem religiösen
Glauben. Für mich persönlich ist es eher, dass es genau wie die
Naturwissenschaften ein weiterer Weg ist, die wunderbare Ordnung der Schöpfung zu
beschreiben. Die Chinesen kennen diese kosmische Dreiheit und Himmel, Erde und
Mensch, die das Leben eines Menschen beeinflusst und der Himmel – was man an
diese Stelle setzt – hängt auch wieder vom Glauben ab. Der Himmel ist der Teil des
Glücks, der uns vorbestimmt ist, der vorgegeben ist, den wir nicht
beeinflussen können. Manche Kulturen würden es Karma nennen oder Vorsehung
und man kann genauso das Universum oder auch Gott hinsetzen, der uns mit einem
bestimmten Portfolio in die Welt geschickt hat. Dann haben wir das
Menschenglück, das ist der Bereich, wo auch der Glaube mit ins Spiel kommt, denn
das Menschenglück ist in der Tat wie der Mensch mit seiner Einstellung und
seinen Handlungen sein Leben gestaltet und da spielt Glaube
oder das Glauben allgemein oder auch religiös eine wichtige Rolle. Indem der
Mensch an etwas glaubt, hebt er nämlich sein Energielevel und wenn er
sein Energielevel hebt, kann er sich besser mit höheren Sphären verbinden – sei
es mit dem Himmel, mit dem Universum oder mit Gott – was man an diese Stelle
vielleicht setzen will. Weil er damit sein Schwingungslevel
hebt und gerade indem er beispielsweise in der Meditation oder im Gebet versucht, sich mit einer höheren Macht zu verbinden, dies besser erreicht auf einem höheren
Schwingungslevel. Vielleicht ist das der Grund, warum bei vielen Menschen
religiöse Praktiken weltweit auch helfen können, wenn sie stark im Glauben
sind. So bieten die etablierten Religionen zumindest alle einen Weg nach
oben oder zum hören Sein oder auch zur Erleuchtung, wenn man so möchte. Was
ist dann das Fazit aus all dem? Glaube ist wohl niemals überflüssig, denn die
Konzentration von Gedanken hilft uns, etwas zu erreichen. Der Glaube an etwas
hilft uns, uns im Alltag zu orientieren uns auch für etwas einzusetzen.
Somit kann der Glaube oder das Glauben ein Kompass für unser Handeln sein und
es hängt vom Individuum ab, ob er diesen Glauben nur allgemein praktiziert oder
auch religiös – es dreht sich lediglich um die Frage an was und wie er glaubt
und wie das zur realen Welt passt und ob ihm das hilft, sich in dieser Welt
zurechtzufinden. Dabei muss man beachten, dass vorhandene
Gefühle und auch Informationen, die man hat über etwas, eine bedeutende Rolle
dabei spielen und dass man der immer seine Glaubenssätze überprüfen
sollte von zeit zu Zeit, ob man noch auf dem richtigen Kurs ist und ob man
die richtigen Informationen darüber hat, denn vielleicht hat man sich ja ein Bild,
eine Meinung, einen Glauben gebildet, der auf falschen Fakten beruht oder auf
falschen Annahmen. In diesem Fall würde der Glaube dann zum
Hindernis werden und das sollte ja nicht sein. In der chinesischen Metaphysik gibt es
diverse Techniken, die sich Gedanken- energie zu nutze machen oder den Glauben – da gibt es zum Beispiel Qi Men Dun Jia. Darin gibt es eine bestimmte Technik, mit der man Wünsche manifestieren kann. Wie das geht – das zeige ich euch in einem meiner
nächsten Videos. Am besten abonniert ihr meinen Kanal, damit ihr kein Video mehr
verpasst! Wenn euch das Video hier gefallen hat, dann lasst gerne einen
Daumen da. Ich freue mich auch über einen Kommentar, denn das ist ein weit
gefasstes thema das ich hier sehr kurz gefasstes Thema, das ich hier sehr kurz angeschnitten habe, wo es sicherlich
viele Meinungen und Diskussionsbedarf gibt.
ich freue mich auf eure Antworten und eure Likes! Eure Cornelia Kara

 

One Response

  1. Moses Rezai

    September 29, 2019 6:46 pm

    Das ist ein sehr kompliziertes umfangreiches Thema aber zu gleich sehr interessant!
    Ich bin ein überzeugter Atheist schon vom Hause aus wie mein Vater. In Iran gezwungen als Moslem geboren.
    Seit 45 Jahren lebe in Ausland ( Deutschland, USA und Kolumbien ). Ich zahle Kirchensteuer nicht weil ich mich als Christ empfinde oder an Kirche glaube, sondern nur um eventuellen Vorteile zu ziehen( in beruflichen Sinne oder einen Beleg zu haben, dass ich kein Moslem bin!).
    Meine Meinung über Glaube, Religion und Anhängigkeit, Abhängigkeit oder Zugehörigkeit an irgend welchen Organe, Personen, Religionen, Institutionen, politischen Parteien , Vereine, Sekten, Engels, gesandte des Allah oder auch eine Statue etc…, es war damals von Machthungriger, Profitgieriger, Egoisten oder vielleicht schlauerer Menschen ausgenutzt worden, heute ist auch das Gleiche. Fußballvereine oder überhaupt Sport-Wettbewerb, Kirchen, Sekten, Politik und Religionen etc…., daraus kristallisiert sich oder entstehen Unstimmigkeiten, Streit, Proteste, Schlägerei, Hass, Terror, Verstoß, Erniedrigung, Krieg und Katastrophe meist für diese Menschen, die damit verseucht und manipuliert worden sind. Die Großen Geschäftsmachern profitieren und leben wohl aber lassen diese Menschen dafür teuer zu zahlen. Siehe Kirchen, Vereine, Politiker, Islamischen Länder, die im Krieg leben oder ihre Bevölkerung abschlachten oder abschlachten lassen, wie Syrien, Iranisch-islamische Terror-Regierung somit und damit sie selbst wunderbar und sehr REICH leben können, sie gehen über Leichen.
    Ich habe mit Glaube, Religion etc… absolut keine Probleme solange jeder diese privat für sich behält und niemanden damit belästigt oder Schaden zufügt!!! LEBEN UND LEBEN LASSEN!

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